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Zinzendorfhaus > Räume bis 20 Personen

Tagungsraum | Seminarraum | Thüringen | 20 Personen

Tagungs- & Seminarräume bis 20 Personen im Zinzendorfhaus

Raum „Senfkornstube“

  • 34,9 m²
  • Bis 18 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Moderationswand mit Flipchart, Whiteboard und Pinntafel

Zeit seines Lebens verfolgte Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf viele Projekte zur Ausbreitung des Reiches Gottes. Eins davon war der sogenannte Senfkorn-Orden, welchen die Oeconomische Encyclopädie von Johann Georg Krünitz (1773 – 1858) folgendermaßen beschreibt: „Senfkornorden, entstand im Jahre 1739 aus der Herrenhuter Gemeinde, dessen Mitglieder man geistliche Freimaurer nannte. Die ganze Erfindung und Absicht des längst wieder erloschenen Ordens, war aus der Stelle der Bibel: Marcus, Cap IV., V. 30-32, entlehnt, wo es heißt: „Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen? Und durch welch Gleichniß wollen wir es vorbilden? Gleich wie ein Senfkorn, wenn es gesäet wird aufs Land, so ist es das kleinste unter allen Samen auf Erden. Und wenn es gesäet ist, so nimmt es zu und wird größer, denn alle Kohlkräuter, und gewinnt große Zweige, also, daß die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.”  Die Glieder wurden aus allen christlichen Religionsparteien genommen, und ihr Hauptzweck war die Ausbreitung des Reiches Christi durch die ganze Welt. Das Ordenszeichen war eine Senfpflanze, nebst einem goldenen Ringe, mit der Umschrift: „Unser keiner lebt ihm selber.” Die Senfpflanze befand sich in der Mitte eines goldenen Kreuzes, welches an einem grünen Bande getragen wurde, und hatte die Umschrift: quod fuit ante nihil. Jährlich wurde in Gnadenstadt eine feierliche Versammlung gehalten und das vorzüglichste Fest wurde den 14. März und den 16. April gefeiert.


Raum „Tropenraum“

  • 38,8 m²
  • Bis 16 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Blick auf Wiese & Park

Graf Zinzendorf gebrauchte den Begriff Tropen für die kirchlichen Konfessionen. Alle organisierten Kirchen sind nach Zinzendorf uneigentliche Umschreibungen des wahren Herzensglaubens, aber bringen jeweils in ihrer Eigenart eine bestimmte Weisheit Gottes zur Geltung. In der Herrnhuter Gemeine gab es zur Zeit Zinzendorfs drei Tropen, d. h. Konfessionsgruppen: die Lutherische, die Reformierte und die Mährische. Sogar ein judenchristlicher Tropus wurde ins Auge gefasst: Judenchristen sollten nach den Regeln der Torah in der Brüdergemeine zusammenleben können. Leider erhielt sie keinen nennenswerten Zulauf. Wesentlich für das Tropen-System war der Gedanke, dass die unterschiedlichen Traditionen bewahrt und für das gemeinsame Leben fruchtbar gemacht werden sollten. Diese Lebensordnung machte aus der faktischen Pluralität von Glaubensrichtungen in der Brüdergemeinde eine begriffene und gepflegte „Kultur der religiösen Pluralität“.


Raum „Bandenstube“

  • 25,6 m²
  • Bis 14 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Blick auf Wiese & Park

In der Herrnhuter Brüdergemeine gab es ein durchdachtes und erprobtes System der Gemeinschaft. Die sogenannten „Chöre“ waren große Gruppen, die nach Geschlecht, Alter und Familienstand ausdifferenziert waren (z. B. ledige Schwestern, verwitwete Brüder), und manchmal eigene Lebensgemeinschaften bildeten („Schwesternhaus“). Darüber hinaus gab es auch kleinere Gemeinschaften von 5-8 Personen, die so genannten „Banden“, die dem seelsorgerlichen Austausch dienten. Die Leitung lag bei den sogenannten „Bandenhaltern“, die ihrerseits regelmäßig in der „Bandenkonferenz“ zusammen kamen.


Raum „Bad Boll“

  • 25,5 m²
  • Bis 14 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Blick auf den Zinzendorfplatz
  • Für kleine Gruppen & Gruppenarbeit geeignet

Raum „Herrnhut“

  • 26 m²
  • Bis 6 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Blick auf den Zinzendorfplatz
  • Für kleine Gruppen & Gruppenarbeit geeignet

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf erlaubte 1722 einer Gruppe von mährischen Glaubensflüchtlingen, sich in der Nähe seines Gutes Berthelsdorf in der Oberlausitz anzusiedeln. Vor Verfolgung nun sicher, nannten die „Böhmischen Brüder“ den Ort „Herrnhut“. Aus der Herrnhuter Gemeinde entwickelte sich nach und nach eine selbständige Kirche, die heute weltumspannend tätig ist und „Herrnhuter Brüdergemeine“ heißt. Im Vogtshof von 1730, heute als Sitz der Kirchenleitung


Raum „Kaminzimmer“

  • 32,4 m²
  • Bis 10 Personen mit Seminarbestuhlung
  • Kamin

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